Seit 2 Stunden bin ich dabei die Bilder nachzubarbeiten und auf den Server zu laden. Ja, es war wieder eine tolle Show. Zwar zog die Streetparade 2007 dieses Jahr weniger Raver an – die Veranstalter sprechen von 800 000 – was allerdings auf der anderen Seite auch mal ganz angenehm war. Das Gedrängle war nicht ganz so schlimm.
Es dauert noch etwas bis sämtliche Bilder und Videos auf Picasa online sind. Daher bitte ich um etwas Geduld. Auch die „Story“ von den „Schnecken-Checkern“ auf der Streetparade dauert noch etwas. Ich will jetzt erst einmal etwas relaxen bei dem schönen Wetter.
So, jetzt sind die Fotos/Bilder von der Streetparade 2007 online:
Gegen 14:30 Uhr fuhren wir mit Bus und Tram zum Paradeplatz. Von dort aus ging es über die Bahnhofsstrasse zum Limmatquai weiter über Bellevue zum Uto-Quai. Die ersten beiden Lovemobiles waren schon unterwegs. Aber es hatte deutlich weniger Raver. Man konnte locker durch die Menge laufen/tanzen.
Wir zogen eine Dose Bier aus der Tasche und stiessen auf das Wetter und die Strassenparade an. Der Wettergott Petrus teilte währenddessen die Wolken und liess die Sonne durch. Heute Morgen regnete es noch und es sah nicht nach einer sonnigen Veranstaltung aus. Aber pünktlich um 15 Uhr kam die Sonne heraus.
Wir bezogen unseren Stammplatz zwischen Hotel Eden du Lac und Steigenberger und pendelten immer zwischen den Lovemobiles hin und her. Je nachdem welches bessere Musik aus den Lautsprechern powern liess. Irgendwann meldete sich dann Ivo per SMS. Er wäre in Zürich angekommen. Wir trafen uns vor dem Eingang des Eden. Dann bekam er sein „Schnecken-Checker“-Shirt und es konnte los gehen.
Wir tanzten, hatten Spass und fotografierten. Was auffiel war, dass deutlich weniger Raver resp. „Umgezogene“ unterwegs waren. Dafür deutlich mehr Fotografen. Jeder der kreativ angezogen umher lief, war sofort von einer Armada Fotojägern umringt.
Auch die Lovemobiles hatten „abgenommen“. Waren 2006 noch mehr als 30 Trucks unterwegs, so fuhren dieses Jahr gerade 23 um das Seebecken. 2 Fahrzeuge hatten einfach Pech. Eines aus Deutschland kam nicht rechzeitig an. Ein anderes fehlte angeblich wegen Motorschaden. Auch während der Loveparade gab es eine längere Standzeit durch ein „Problem“ an einem Truck. Die Stimmung blieb aber gleich im Vergleich zu den Letzten Jahren.
Von „Saufereien“, wie durch die Medien vorher prognostiziert, sahen wir nicht mehr als auf anderen Festen. Die Leute waren durchwegs gut drauf. Man sah nur lächelnde und freundliche Partygäste, während wir zu fünft dann Richtung Bürkliplatz wanderten. Zu Ivo, Mike und mir hatten sich zwei weitere Kollegen von Ivo gesellt. Wir plauderten, feierten und tanzten was die Füsse aushielten.
Gegen 20 Uhr rief ein weiterer Kollege bei Ivo an. Mark hätte sein Motorboot beim Uto-Quai festgemacht und ob wir auf ein Bier vorbei kommen wollten. Klar! Logisch! Loveboat! Wir schlenderten zurück und trafen Mark bei der Fontäne der Feuerwehr. Diese diente als Abkühlung für überhitzte Raver. Wir bestiegen das Boot und stiessen auf den Abend an. Irgendwann verschwand Ivo und kam mit einer Plastiktüte und einem Karton zurück. Er hatte zwei Flaschen Champagner und Gläser beim „Eden“ besorgt.
Standesgemäss ging es somit mit „Perlwein“ von Ivo auf dem Motorboot von Mark etwas abseits am Uto-Quai weiter. Mittlerweile fuhren die letzten beiden Lovemobiles über die Seebrücke. Wir genossen die Aussicht, die Musik und ratschten. Mike verschwand dann gegen 22 Uhr nach einer seiner Blasenentleerungen und wart erst um 5 Uhr morgens wieder gesehen. Ich selbst verliess die grösste Strassenparty der Schweiz schon um 1 Uhr und machte mich auf den Heimweg. Ivo hatte mit Mark durch gefeiert. Zusammen seien sie dann Nachmittags nach Lachen übergesetzt.
Alles in allem ein fantastischer Tag an der Streetparade. Danke an alle Bekannten und Unbekannten, die dazu beigetragen haben! Bis zum nächsten Jahr!
Morgen um 13 Uhr geht’s los. Die Streetparade 2007 beginnt um 13 Uhr. Die letzten beiden Jahre waren wir als „Zickenjäger“ unterwegs.
Dieses Jahr musste ein neues Motto her. Wir entschieden uns einstimmig für „Schnecken-Checker“! Via Mane von T-Fashion liessen wir uns T-Shirts bedrucken. Danke für die superschnelle Produktion und Lieferung!
Wie jedes Jahr werden wir unseren Stammplatz am Uto-Quai zwischen Pumpstation und Steigenberger Hotel einnehmen. Dann lassen wir die Lovemobiles an uns vorbei ziehen und abtanzen. Irgendwann geht es dann hinter einem Lovemobile her und zum Bürkliplatz. So zumindest die vorläufige Planung. Wenn wir dann noch können und uns der Petrus gnädig bleibt geht’s zum Hechtplatz und dann „schau mer amal“!
Heute Abend schauen wir noch bei Rundfunk.fm im Landesmuseum vorbei. Anschliessend besteht die Möglichkeit eine Streetparade-Warmup-Party im Club X-Tra zu besuchen. Sir Colin legt dort schon mal ein paar runde Kohlen auf und heizt vor. „Hossa“! Vielleicht sieht man sich ja!
Die mir am häufigsten gestellte Frage am Telefon, wenn „Dütsche“ bei mir anrufen: „Sag mal. Liegt noch Schnee in der Schweiz“ kann ich mit diesem Bild klar beantworten. Ja, es hat noch Schnee in der Schweiz. Das Bild zeigt das Seetalhorn (Grächen) auf 2864 Metern Höhe.
Nach Einstein ist alles relativ. Es kommt auf den Standpunkt an.
Nachdem am Mittwoch 08.08.2007 ein konzentriertes Regengebiet genau über der Schweiz abregnete und ruhige Wildbäche in reissende Flüsse verwandelte, posteten die ersten Blogger ihre Bilder ins Web. Hier also nun die Fortsetzung einer Zusammenfassung der täglichen Ereignisse und Auswirkungen der Flut. Im Radio hörte ich heute, dass es in Zürich in 24 Stunden so viel regnete so viel, wie sonst im ganzen August. Bern schrammte knapp an einer ähnlichen Katastrophe vorbei, welche der vom Sommer 2006 ähnelte.
Infamy amüsiert sich über die Anmoderation von Frau Stauber „Fast jeden Sommer kommt es in der Schweiz zu Unwettern und Überschwemmungen, doch so dramatisch war es seit zwei Jahren nicht mehr“ und postet einen Link zum Video der SF-Tagesschau.
uferlos – basel und der rhein liefert einen ausführlichen historischen Rückblick über die Hoch- und Niedrigwasser in Basel und am Rhein.
apropos vermeldet, dass das Berner Mattenquartier weitgehend von der Flut der Aare verschont geblieben ist und postet etliche Bilder.
JacoBlök postet massenhaft Bilder und ein Video aus der Berner Matte und Altenberg
matte.ch – die Website des Berner Mattenquartiers – freut sich, dass endlich ein ausgewogener und zutreffender Bericht in den Schweizer Medien zur Lage gesendet wurde. Auch verhinderten die kürzlich abgeschlossenen Schutzmassnahmen der Stadt Bern vor grösseren Schäden. Auch hier sind viele Bilder enthalten.
Spoony’s Bike Blog ist traurig, dass das Emme Hochwasser dieses Jahr die Reparaturanstrengungen der Wege und Brücken weitgehend zunichte gemacht hat.
festplatte.ch postet 4 Bilder von der Lage an der Birs.
Linguist aka Blogbuster berichtet über seinen heutigen Einsatz an der Birs und verlinkt zwei Bilder davon.
Kultpavillon.ch filmt „verwirrte“ Enten in Luzern, die nur noch einen kurzen Weg zwischen Wasser und Land zurück zu legen haben.
3.14a.ch fragt sich, ob das schnelle Anschwellen der Flüsse mit den damit verbundenen Überschwemmungen Auswirkungen einer falschen Baupolitik sind.
Eloy’s Weblog postet Bilder zur Lage aus Olten und freut sich, dass die Oltener Kilbi trotz Hochwasser stattfindet.
infamy postet ein Hochwasserbild mit dem Titel „Schaulustig“ – ich denke aus Basel vom Rhein.
Crossmediale Kommunikation postet Bilder aus Basel unter dem Titel „Hochwasser in Basel und usergenerated Content“
Und zum Schluss freut sich Moritz Leuenberger in seinem Blog, dass bisher durch das Unwetter keine Menschen ums Leben gekommen sind. Auch hätte die frühzeitige Warnung der Bevölkerung in den betroffenen Gebieten, wie auch die baulichen Präventivmassnahmen, vor schlimmeren Schäden bewahrt.
Anbei die aktuelle Situation der Unwetterschäden und der Lage in der Schweiz auf einem Nachrichtenvideo der Sendung „Schweiz Aktuell“.
Enorme Wassermassen fliessen in den Bielersee. Am alten Kanal ist die Situation prekär. Vielerorts ist es nicht möglich, mit grossen Maschinen an die gefährdeten Stellen zu gelangen und der Pegelstand des Bielsees ist über der Schadensgrenze und immernoch am steigen. Eine unruhige Nacht erwartet die Bieler
In Döttingen herrscht Ausnahmezustand. Mit allen Mitteln wird nach dem Dammbruch grössere Schäden zu vermeiden versucht. Ein Schutzwall aus Erde soll das Schlimmste verhindern, doch die Anwohner begegnen dem Wasser mit grossem Respekt.
Auch Laufen hat es schwer getroffen, die Wassermassen haben vor allem in der Altstadt grossen Schaden angerichtet. Viele Wohnungen sind noch immer voller Wasser und die Fortbewegung ist nur per Boot möglich.
Auch in der Westschweiz ist es zu erheblichen Schäden gekommen.
Die heftigen Regenfälle über der Schweiz sorgten für die grössten Schäden durch Unwetter seit 2 Jahren. Während in einigen Gebieten zahlreiche Helfer mit dem Aufräumen der Schäden beschäftigt sind, kämpfen an anderen Orten Feuerwehren und Hilfskräfte gegen rasant steigende Flusspegel an.
Die Aare bei Aargau überschwemmt den Damm (man beachte diesen Satz) und überschwemmte Teile der Altstadt. Sowohl an der Aare, wie auch am Rhein steigen die Pegel weiter an. Die Lage in Olten und Solothurn bezeichnen die Zuständigen als „kritisch“ bis „katastrophal“.
Ganz im Gegensatz zum Luzerner Umland und in der Innerschweiz: An der Kleinen Emme im Kanton Luzern konnten vorsorgliche Strassensperrungen aufgehoben werden, und 65 Personen, die in Malters evakuiert worden waren, konnten in ihre Häuser zurückkehren. Die Pegel von Reuss und Kleiner Emme sind nach Angaben der Kantonspolizei am Sinken.
Das Unwetter, welches am Mittwoch gegen 17 Uhr zumindest in Zürich begann, verfolgt die „Blogwelt“ mit Tastatur und Digicam. Hier eine kleine Sammlung an Blog-Dokumenten, welche die Auswirkungen des heftigen Regens im ganzen Land dokumentieren.
2xm dokumentierte am Nachmittag die „Flüsschen“ Sense und Schwarzwasser
Rouge fotografiert von seinem Zimmer aus die Aare in Bern und bemerkt, dass sein Garten bald unter Wasser steht.
Der Gedankenbörse-Blog vermeldet, dass um 22:44 Uhr in Bern die Sirenen heulten und die Quartiere Matte vor der nächsten grossen Hochwasserkatastrophe stünden.
Swiss Metablog ärgert sich, dass pünktlich mit dem Sirenenalarm in Bern sein Provider scheinbar abgesoffen ist.
Der Kultpavillon vermeldet, dass in Luzern im Vergleich zu 2005 alles ruhig zu sein scheint. Ganz anders als in der Umgebung. Dort sind Zugstrecken unterbrochen und Strassen gesperrt. Welche betroffen sind findet man im Thread verlinkt.
Jacoblök postet ein Video von der Lage an der Aare in Bern beim Mattenquartier.
Die Starken Niederschläge vom Mittwoch Abend, welche über 3000 Meter als Schnee vom Himmel fielen, lassend die Lawinenwarnstufe verbreitet im Hochgebirge auf Stufe 3 ansteigen. Bis zum Freitag fallen laut SLF oberhalb von 3000 Metern bis zu 100 cm Neuschnee. Die Schneefallgrenze fällt bis auf 2500 Meter. Erst ab Samstag wird die Lawinengefahr abnehmen.
Das heftige Unwetter über der Schweiz mit Regenfällen zwischen 60 und 110 Liter pro Quadratmeter hat das Berner Oberland voll erwischt. Die Ortschaften Lauterbrunnen und Grindelwald sind komplett von der Umwelt abgeschnitten. Auch Bern selbst ist gefährdet. Für das an der Aare liegende Mattenquartier wurde vorsichtshalber Hochwasseralarm ausgegeben.
In der Region Interlaken sind gegen 100 Touristen „gestrandet“. Ein Bahndamm wurde unterspült, sodass der Bahnverkehr eingestellt werden musste. Die Touristen kamen vorerst in Zivilschutzanlagen unter.
In der Region Luzern haben die Behörden am Mittwoch um 21.30 Uhr Hochwasseralarm gegeben. Betroffen sind die Orte Littau, Reussbühl und Emmenbrücke, dies weil die Kleine Emme über die Ufer zu treten droht.
Du muss angemeldet sein, um einen Kommentar zu veröffentlichen.