01.04.2007 – Palmator Starkbierfest in Adlersberg

26. März 2007

Ja! Ja! I merk’s scho‘! De Leut‘ san scho ganz wild! Es kummt die Starkbierzeit! Die Suchanfragen nach „Palmator“ und „Adlersberg“ häufen sich, je näher der Palmsonntag kommt. Der Eintrag „Kenne diese Stadt“ schnellt zugriffmässig in die Höh‘. Denn am Palmsonntag tobt der Berg! Der Adlersberg bei Kneiting Gemeinde Pettendorf Landkreis Regensburg und umaadum! Die Massen strömen bei hoffentlich schönstem Wetter den Berg hinauf – zum Prösslbräu. Denn dort wird seit Urzeiten im ehemaligen Dominikanerkloster seit 1838 ein weltberühmtes Starkbier nach geheimer Rezeptur gebraut – Der „Palmator„. Und des Bier gibt’s ned in „Stangln“, sondern in „Halbe“ oder besser glei „a Mass!“. Und des ziagt eini!

Brauereigasthof Prösslbräu Adlersberg
Fam. Prössl 
Dominikanerinnenstraße 2-3
93186 Pettendorf-Adlersberg

Update: Da ich leider nicht selbst am Palmator auf dem Adlersberg war.. wer hat Fotos geschossen und diese im Internet stehen? Links können gerne unter „Comments“ gepostet werden!


Seit 25.03.2007 läuft die 5. Homepage-Tour

26. März 2007

 Wie ich zufällig über die Homepage-Tour stolperte, weiss ich nicht mehr. Auf jeden Fall erinnere ich mich, über Cor Kluytmans Website „Islandspassions“ auf das Thema aufmerksam geworden zu sein. Spontan meldete ich mich einfach mal an und harrte der Dinge, die da kommen sollten. Es muss ein ziemlicher Aufwand sein die Teilnehmer der Tour zu koordinieren. Ziel der Homepage-Tour ist es nämlich Klick-für-Klick durch das Web zu kreisen und interessante Websites zu erkunden. Am Ende landet man wieder beim Einstiegspunkt.

„In der 5. Homepage-Tour lernen Sie Teile von 22 teilnehmenden Homepages kennen. Auf jeder teilnehmenden Seite finden Sie einen Button oder Link der Sie weiterleitet zur nächsten teilnehmenden Seite. Viel Spass dabei! Die Homepagetour läuft voraussichtlich bis zum 29.04.2007.“

„Die teilnehmenden Webmasterinnen und Webmaster der 5. Homepage-Tour sind: Monika – Rolf – Agnes – Cor – Karin – Elfie – Eva – Isabel – Katja – Shayanna – Mira – Heinz-Josef – Christa – Karin – Petra – Brigitte – Sönke – Jürgen – Thea – Royko – Peter – Gabi.“

Der Einstieg ist einfach. Man klicke auf eines der untenstehenden Screenshots und achte auf den Hompage-Tour-Button:

Nach exakt 22 Klicks befindet man sich wieder am Anfang 🙂

Haben Sie selbst eine Homepage und möchten Sie bei der nächsten Homepage-Tour dabei sein, dann melden Sie sich an. Ihre Seite sollte ein interessantes Thema haben, dass sich eignet einem breiteren Publikum vorzustellen. Hier geht es zur Anmeldung.

An dieser Stelle besten Dank an Cor für die Organisation der Tour!


Stromfresser Internet – 3 Atomkraftwerke bis 2010

26. März 2007

Heute erhielt ich einen Newsletter von www.sonnenseiten.com . Darin wird auf einen Artikel verwiesen mit dem Titel: Die Top 10 der vernachlässigten Themen 2006.

Die Initiative Nachrichtenaufklärung (INA) stellte soeben in Bonn die Top 10 der vernachlässigten Themen des Jahres 2006 vor und forderte Journalisten auf, die vergessenen und verdrängten Themen bekannt zu machen.

Auf Platz 3 steht das Thema „Stromfresser Internet„:

In Deutschland könnten im Jahr 2010 drei Atomkraftwerke allein für den Betrieb des Internets laufen, errechnete das Wuppertal-Institut für Klima, Umwelt, Energie im Jahr 2003. Das entspräche einem Anteil von sechs Prozent am deutschen Gesamtstromverbrauch, in absoluten Zahlen rund 31 Terawattstunden im Jahr (TWh/J; ein Terawatt sind eine Billion Watt). Doch auch die Zahlen, die das Institut für das Jahr 2001 retrospektiv errechnet hatte, waren beeindruckend: Innerhalb eines Jahres sei der Stromverbrauch für das Internet um 36 Prozent angestiegen, schrieben die Autoren, nämlich auf 6,8 TWh/J. Die Server hatten einen Anteil von 1,9 TWh/J daran. Wenige Jahre zuvor hatten die Forscher des Wuppertal-Institutes den Stromverbrauch des Internets noch mit 4,2 TWh/Jahr angegeben – die Server hatten daran einen Anteil von 0,3 TWh/Jahr. Ihr absoluter Verbrauch hat sich also diesen Zahlen zufolge mehr als versechsfacht.

Am Ende des Artikels schreibt die Autorin Sönke Klug:

Offenbar berichteten Massenmedien aber kaum über den größeren Kontext des Themas: die ökologischen Implikationen, den politischen Rahmen oder den Stromverbrauch des Internets allgemein. Aus den Fachbeiträgen über Energieeffizienz bei Servern wird einem Fachpublikum deutlich, wo derzeit das zentrale Problem bei diesen Geräten liegt. Eine breite Öffentlichkeit bleibt jedoch uninformiert über die – ungeregelten, unbeachteten – Ausmaße des Stromfraßes der Rechenzentren.

Ich erlaube mir an dieser Stelle zu ergänzen, dass es beim Stromverbrauch der Serverfarmen nicht nur um den Energiebedarf der Server selbst geht. Hinzu kommt noch, dass die Serverräume auf eine bestimmte Temperatur gehalten werden müssen, um einen einwandfreien Betrieb zu gewährleisten. Um die Temperatur gleichmässig tief zu halten, werden entsprechende Klimaanlagen errichtet, deren Kapazität auch dann ausreichen muss, wenn es zu einem dermassen heissen Sommer, wie im Jahre 2003, kommt. Ergo: Die Energie, welche die Serverfarmen „verbraten“, muss auch wieder aus den Serverräumen raus. Ich habe irgendwie die Faustformel im Hinterkopf: „Für 1 Watt abgeführte Leistung benötigt die Klimaanlage 2 Watt“. Kann mich aber auch irren, odrrr?

PS: Wie hoch ist der Anteil am Gesamtenergieverbrauch der Glühbirnen in privaten Haushalten nochmal?


Klimaschutz mit dem Einkaufszettel – Am besten hinsetzen und die Luft anhalten

26. März 2007

Via Sonnenseiten.com  wurde ich auf einen Artikel der Hamburger Verbraucherzentrale aufmerksam. Kurz und bündig zusammengefasst könnte dieser auch lauten „Setz Dich in die Ecke und halte die Luft an“; denn nur so erzeugst Du kein zusätzliches CO2.

Weniger Fleisch – regional – bio – frisch, Lebensmitteleinkauf kann den Treibhauseffekt verstärken. Denn Landwirtschaft und Ernährung sind in Deutschland zu etwa einem Fünftel am Ausstoß klimaschädlicher Gase beteiligt.

Weniger Fleisch„; denn darüber freut sich der „regionale“ Bauer, dessen Einkommen in den letzten 40 Jahren eh schon massiv zusammengebrochen ist. Die wenigsten Bauern in Deutschland (und der Schweiz) wären ohne Länder- und EU-Subventionen lebensfähig und schon heute betreibt die überwiegende Mehrzahl der Bauern die Landwirtschaft als Nebenerwerb. In der Schweiz hilft den Bauern auch nur noch die Abschottung durch Zollvorschriften zusätzlich.

Ich liebe „kann-Sätze„, daher liebe ich diesen Satzteil „Lebensmitteleinkauf kann den Treibhauseffekt verstärken“ – muss aber nicht. „Denn Landwirtschaft und Ernährung sind in Deutschland zu etwa einem Fünftel am Ausstoss klimaschädlicher Gase beteiligt.“ Ja, wo kommen denn diese Zahlen her? CO2 scheinen „Landwirtschaft und Ernährung“ auf jeden Fall mal nicht auszustossen. Mir ist bekannt, dass Rindviecher Methan rektal ausstossen und diese Menge in CO2 umgerechnet wird. Aber wie fliesst die „Ernährung“ in die Kalkulation ein? Ich bitte um Fundamentalisierung der getroffenen Aussage.

Und nun folgenden die Tipps der Hamburger Verbraucherzentrale für „klimaschonendes Essen„:

  1. Mehr pflanzliche Lebensmittel essen: Weniger Fleisch ist besser – für die Gesundheit und das Klima.
    Die Produktion von Fleisch ist besonders energieintensiv und klimabelastend, da im Mittel sieben pflanzliche Kalorien notwendig sind, um eine tierische Kalorie zu erzeugen. Bei der Produktion von einem Kilo Rindfleisch werden 6,5 kg CO2 freigesetzt. Ein Kilo Obst verursacht dagegen nur ½ kg CO2, Gemüse sogar nur 150 g CO2.
  2. Regionales und saisonales Obst und Gemüse aus dem Freiland bevorzugen. Das vermeidet Transporte und erhält Arbeitsplätze, Wirtschaftskraft und Landschaft vor der Haustür.
    Vieles wird über Tausende von Kilometern geflogen, beispielsweise Äpfel aus Argentinien (11.000 km), Erdbeeren aus Südafrika (9.000 km) oder Kiwis aus Neuseeland (18.000 km). Der Transport per Flugzeug verursacht etwa 1.000 g CO2 je t und km, per Lkw etwa 200 g CO2 je t und km und per Bahn etwa 80 g CO2 je t und km. Flugtransporte schaden dem Klima 80mal mehr als Schifftransporte und 300mal mehr als heimische Erzeugnisse.
  3. Öko-Landbau kommt mit weniger Energie aus und bindet mehr Kohlenstoff in Böden und Biomasse – Bio-Lebensmittel schonen die Umwelt und das Klima und sind zugleich weniger mit Rückständen belastet.
    Die Bio-Landwirtschaft braucht im Vergleich zur konventionellen Landwirtschaft nur ein Drittel der fossilen Energie, vor allem weil auf energieintensive chemisch-synthetische Dünger und Pflanzenschutzmittel verzichtet wird.
  4. Frisches und wenig verarbeitetes Obst und Gemüse enthält am meisten gesunde Pflanzenstoffe. Tiefkühl-Lebensmittel sind ernährungspyhsiologisch zwar vergleichbar, belasten aber das Klima. Von der Verarbeitung über Transport, Handel und im Haushalt muss die Kühlkette gewährleistet werden – das kostet viel Energie und 6 kg CO2 pro kg Essen. Überdies laufen zuhause die Kühlgeräte 24 Stunden täglich.
  5. Importiertes Mineralwasser stellt eine unnötige Umweltbelastung dar.
    Wasser gleicher Qualität gibt es auch aus der Region. Der Abfüller steht auf dem Etikett.

Also, somit ist es ab sofort vorbei mit dem Fleischkonsum. Ich darf nun nur noch regionales Obst und Gemüse essen – möglichst aus dem Freiland. Unter Punkt 3.) steht wieder ein netter Satz: „Öko-Landbau kommt mit weniger Energie aus und bindet mehr Kohlenstoff in Böden und Biomasse„. Ja, wie funktioniert das denn bitte?

Bio-Lebensmittel schonen die Umwelt und das Klima und sind zugleich weniger mit Rückständen belastet“ – ausserdem schlagen diese voll auf den Geldbeutel durch. „Rückstände„? Die meinen sicher Pestizide, Herbizide und Fungizide und dergleichen – fein!

Nach Punkt 4.) ist es auch ab sofort vorbei mit Tiefkühlkost. Dazu gehört auch Speiseeis. Langnese wird sich freuen – und ich erst! Ich liebe Vanilleeis mit heissen Himbeeren!

Mineralwasser“ gibt es bei mir eh selten. Eher Tee und Kaffee. Aber ohje! Tee kommt aus China, Indien und Sri Lanka und Kaffee aus Brasilien, Vietnam und Indonesien! Da schlägt ja der Transport wieder voll CO2-mässig zu und wieviel Energie erst beim Rösten verbraten wird! Somit ist es auch mit dem gesunden Tee vorbei. Und auf meine 3 bis 5 Tassen Kaffee pro Tag auch. Auch Schokolade wird sofort verboten! Denn die Kakaobohnen werden in Indonesien, Ghana und Nigeria produziert – anschliessend ebenfalls energieintensiv geröstet und weiterverarbeitet. Jetzt hatte ich schon mit dem Wein und dem Bier abgeschlossen – Sie erinnern sich: Bei der Gärung wird CO2 freigesetzt.

Ich setze mich jetzt in die Ecke, entfache eine Kerze und halte die Luft an.  😦


Schweizer Nati und das Thema Elfmeter

25. März 2007

Gerade läuft das Spiel „Schweiz – Kolumbien“ auf SF zwei. Kolumbien führ seit der 5. Minute mit 1:0. In der 40. Minute erhält die Schweiz einen Elfmeter zugesprochen. Frei legt sich den Ball zurecht, nimmt Anlauf, schiesst und der Kolumbianische Torhüter hält. Alex Frei schaut zum Himmel und hält sich dann die Augen zu.

Das darf doch nicht wahr sein. Aber was ist das? Der Schiedsrichter hat Erbarmen mit Frei. Er lässt den Elfmeter wiederholen. Sehr mutig vom Schiri. Angeblich hätte sich ein Kolumbianischer Spieler zu früh in den 16er begeben. Alex Frei legt sich erneut den Ball zurecht, läuft an, schiesst und trifft! Es steht 1:1.  Wieder läuft ein Spieler zu früh in den 16er. Nur diesmal lässt der Schiri das Tor gelten.

Nachtrag: Schade! Die Schweiz verliert 3:1 gegen Kolumbien.


14.04.2007 – Bananafishbones in Zürich (Papiersaal-Sihlcity)

25. März 2007

Und schon am 02.04.2007 sind die drei Rocklegenden in der Alten Mälzerei in Regensburg.

Bananafishbones sind: Sebastian Horn (Vocals, Bass), Peter Horn Jr. (Gitarre) und Florian Rein (Schlagzeug). Ihre Vorzüge: Sebastian verfügt über eine variable Stimme, Peter kann auf über 30 Jahre Gitarrenarbeit zurück blicken und Florian hat ein regelrechtes Jazz-Schlagzeug-Diplom in der Tasche. Das Trio aus Bad Tölz in den Bayerischen Alpen findet sich bereits 1991 zusammen und benennt sich nach einem Song von The Cure.

Schon bei ihrem zweiten Auftritt setzen sich die drei bei einem überregionalen Bandwettbewerb gegen 60 andere Teilnehmer durch und gewinnen den ersten Preis. 30 bis 50 Auftritte pro Jahr gehören von Anfang an zu den Standards der Band. Bei diversen Gigs in ganz Bayern, Wien, Berlin, Sarajevo, Italien und Frankreich geben sie ihre Mischung aus Akustik-Gitarre und Jazz-Besen auf der einen und markigen Gitarren- und Bass-Sounds auf der anderen Seite zum Besten.

Nach zwanzig Jahren Bananafishbones; nach Charts-Hits, Album-Erfolgen und Filmmusik (u.a. «Wilde Kerle» 2 & 3, «Adrift – Open Water 2», «Wer früher stirbt ist länger tot») präsentieren die Bad Tölzer nun ihr neues Album «When you pass by». «Wir haben für manche Lieder die klassischen Songstrukturen zugunsten des musikalischen Spannungsbogens und des Arrangements moderner Clubmusik verlassen», «wir sind für uns neue Schritte im bewährten professionellen Dilletantismus gegangen» – und zum Glück hat die Drei niemand zurückgehalten.

Tourdaten:

27.03.2007 Freiburg – Jazzhaus www.jazzhaus.de
28.03.2007 Rüsselsheim – das Rind www.dasrind.de
29.03.2007 Karlsruhe – Substage www.substage.de
30.03.2007 Wuppertal – Live Club www.lcb-online.de
31.03.2007 Reichenbach – Halle www.diehalle.de
02.04.2007 Regensburg – Alte Mälzerei www.alte-maelzerei.de
03.04.2007 Memmingen – Kaminwerk www.kaminwerk.de
04.04.2007 Augsburg – Spectrum www.spectrum-club.de
05.04.2007 München – Backstage Werk www.backstage089.de
12.04.2007 Konstanz Blechnerei
13.04.2007 CH-Thun – Café Mokka www.mokka.ch
14.04.2007 CH-Zürich – Papiersaal www.papiersaal.ch
15.04.2007 CH-Chur – Werkstatt www.werkstattchur.ch
27.04.2007 A-Dornbirn – Conrad Sohm www.conradsohm.com
28.04.2007 A-Kitzbühel – Highways
29.04.2007 A-Wien – Chelsea www.chelsea.co.at
19.05.2007 Schweinfurt – Stattbahnhof www.stattbahnhof-sw.de

Mehr Infos zu den Bananafishbones

Infos zum Gig in Zürich – Sihlcity Papiersaal am 14.04.2007

Doors: 21.30 Uhr
Showtime: 22.30 Uhr
Eintritt: 25.– (Vorverkauf und Abendkasse)

>>Tickets bestellen

Ich höre/schaue mir das Konzert in Zürich auf jeden Fall an. Wer geht mit?


Sihlcity erste Erfahrungen – Club Platins

25. März 2007

Gestern – Samstag – wollte ich mal wieder in den Uusgang gah. Via Tilllate checkte ich die Möglichkeiten. Dort wurde ich auf das Saturday-Opening des neuen Clubs im Sihlcity aufmerksam. Der Club nennt sich „Platins„. Auf der Website des „Platins“ lese ich dann von 4 Dancefloors – einer Kapazität von 2000 Personen und 1600 Quadratmetern Fläche. Ein Mammut-Club also. Das schaue ich mir mal an.

Also gegen 23 Uhr die Hühner gesattelt, DigiCam eingepackt, durch die Stadt gefahren und mir im Parkhaus neben dem riesigen Einkaufszentrums einen Parkplatz gesucht. Nicht ohne bei der Spiralauffahrt einen Drehwurm zu holen. Ausserdem ist die Auffahrt nur für Mini-Cooper gedacht. Mein Hinterreifen schredderte immer gemächlich am Randstein entlang.

Ich betrete das mittlerweile menschenleere Einkaufszentrum. Ein Security entleert fröhlich singend einen Parkscheinautomaten. Die Geschäfte sind geschlossen. Der Putztrupp scheint noch nicht unterwegs gewesen zu sein. Überall liegt Müll und Abfall – sogar im Lift, mit dem ich nach unten fahre. Ich hab keine Ahnung wo der Club genau ist. Die Hinweisschilder und -Tafeln helfen mir auch nicht weiter. Ich gehe weiter und erreiche den Ausgang auf der gegenüber liegenden Seite.

„Sihlcity – mehr braucht’s nicht“ stand an der Einfahrt zum Parkhaus. Aber für eine eigene Stadt ist es auf den Einkaufsgassen einfach zu ruhig. Es ist fast Mitternacht. Und an der frischen Luft einfach saukalt. Ich wandere an drei Securities vorbei und gegenüber von mir steht ein Betonklotz. Darin hat ein Multikino Einzug gehalten. Eine Disco mit 2000 Personen Kapazität muss doch einen riiiiiiesigen Eingang haben. Dann erkenne ich eine Menschenschlange welche unter Gasstandheizern leise vor sich hin fröstelt. Ah! Der Eingang zum „Platins„. Aber warum stehen die denn alle draussen? Der Club hat doch schon seit 22 Uhr geöffnet? Ich wandere an der Absperrung vorbei. Dort steht ein weiteres Grüppchen. Oha! Es wird wieder zwischen A-Gästen und 0815-Gästen unterschieden. Vor der Tür bauen sich schrankähnliche Türsteher auf. Ich merke mir eine die letzten Personen an der 0815-Schlange und entschliesse mich einmal um den Block zu gehen. Anstehen bei der Kälte? No Chance. Ein Club in der Grösse muss seine Gäste etwas schneller abfertigen können – nach dem Aldi-Prinzip: Stehen an einer Kasse zu viele Personen an, wird die nächste Kasse geöffnet. Aber scheinbar nicht im „Platins“.

Platins Club Disco Sihlcity Bilder Pictures Pix

Nach 20 Minuten habe ich meinen Rundgang um den Block beendet, ein Restaurant entdeckt und eine Bar-Lounge. Die Schlange vor dem Club „Platins“ wird stetig länger. Aus allen Richtungen kommt neue Kundschaft. Das Grüpple, das ich mir gemerkt hatte ist 5 Meter weiter. Und das in 20 Minuten. An der Kasse scheint es nicht weiter zu gehen. Mehr und mehr Gäste gehen aus der Schlange wild mit Kollegen diskutierend und schimpfend wieder heraus. „Sauerei! Man friert sich den Hintern ab!“ schlimmere Sprüche zitiere ich hier nicht. Mädels stehen leicht unwinterlich bekleidet schlotternd die Ziggi in der Hand haltend. Nein, das ist nicht das was man Organisation nennt. Denn die Leute, die seit 30 Minuten vor dem Eingang Schlangestehen, machen drinnen keinen Umsatz. Fehlplanung! Und: Viele Gäste die neu hinzukommen, drehen beim Anblick der Schlange gleich wieder um. Das muss ich mir auch nicht antun. Ende der Durchsage.

Nur, wie komme ich wieder zum Parkhaus. Pünktlich um Mitternacht versagen die automatischen Türen zum Einkaufszentrum den Dienst. Ich entdecke, dass eine Gruppe Gäste einer Bar durch eine Glastür zum Mittelgang des Einkaufszentrums gelangen. Also gehe ich in die Bar, durch diese hindurch und erreiche ebenso den Mittelgang. Dort empfängt mich nach wenigen Metern ein Security. „Wir haben geschlossen“. Ich frage „Und wie kommt man zum Parkhaus“? Er lässt mich passieren. Am Automaten begleiche ich die Rechnung fürs Kurzzeitparken: 4 CHF. Und verlasse das Parkhaus Richtung City. Nein, meine Herrschaften. So nicht.


PODs – Pictures of the Day

25. März 2007


Peter Pan’s Blick in die Welt unter den Top Blogs bei WordPress

25. März 2007

Sonst „dümpelt“ mein Blog in der Hitlist der deutschsprachigen irgendwo zwischen Platz 15 und 30 herum. Heute hat er es auf Platz 7 geschafft *freu*. Nicht schlecht bei 800 000 Blogs bei WordPress – find ich 🙂


Klimaerwärmung – Ein Versuch der Wahrheitsfindung

24. März 2007

Fakten sind das einzige was für mich zählt. Deshalb sammle ich Fakten zur aktuellen „Klimaerwärmungs-Hysterie“. „Die Medien“ zitieren dabei oftmals wissenschaftliche Untersuchungen und biegen sich die Aussagen zurecht. Wenn man sich überlegt, was Medien interessiert – zusammengefasst „Sex, Drugs and Rock’n’Roll“ – Verkaufszahlen nach oben zu treiben, dann sollte man soviel Abstand wie möglich zu den Aussagen halten. Deshalb orientiere ich mich bei meiner Stoffsammlung an tatsächlichen wissenschaftlichen Aussagen. Und diese sollten unabhängig von Politik und Wirtschaft sein, da hier das „Lobbying“ sonst wieder verfälschend greift.

Machen Sie sich selbst ein Bild und lesen Sie zum Beispiel:

Die Diskussion wird dann speziell interessant, wenn sogar die „Medien“ darüber nachdenken – öffentlich – dass der „Klimawandel durch Menschenhand“ ein Schwindel sein könnte.

Nun also die Gegenposition: Kohlendioxid ist kein wichtiges Treibhausgas. Nur in Spuren kommt es in der Erdatmosphäre vor, und es hat seine Kapazität, Wärmestrahlen einzufangen, bald ausgeschöpft. Aus natürlichen Quellen strömt Jahr um Jahr ein Vielfaches jener Kohlendioxidmenge heraus, die den Apparaten der Zivilisation entstammt. Es gibt keine Anzeichen dafür, dass Kohlendioxid jemals in der Erdgeschichte für wärmere Temperaturen gesorgt hat. Vielmehr war es umgekehrt, höhere Temperaturen haben zur vermehrten Freisetzung von Kohlendioxid geführt.

„Der große Schwindel um die globale Erwärmung“
Ein englischer Fernsehfilm zeigt die andere Sicht in der Klimadebatte. Es ist eine kritische Auseinandersetzung mit den Aussagen des Weltklimarates. Dutzend namhafte Wissenschaftler erzählen über ihre Sicht der Dinge. Im Internet kann ihn jetzt jeder sehen.
Das Video im Internet: http://video.google.com/videoplay?docid=-4520665474899458831

Weitere Links zum Thema „Klimawandel“:

Klimanotizen mit der Frage: Ist politisierte Klimaforschung noch ergebnisoffen? Die Website eines kritischen Beobachters (kein Klimatologe), mit vielen Fakten und Zitaten, u.a.: Die Verfechter der Sonnentheorie beklagen Denkverbote durch die tonangebende CO2-Fraktion. „Der Einfluss der Sonne ist ein Tabuthema“, kritisiert die Stratosphären-Expertin Karin Labitzke von der Freien Universität Berlin. „Wenn wir davon reden, wird uns sogleich vorgeworfen, wir seien auch gegen das Energiesparen.“ (Spiegel 23/2001: „Klima. Die Launen der Sonne“).

Der Treibhaus-SchwindelDie Medien vermitteln den Eindruck, dass die Theorie vom globalen Treibhauseffekt wissenschaftlicher Konsens sei. Der Eindruck entsteht umso mehr, als man Kritiker davon leicht als Lobbyisten der Kohle- und Ölindustrie brandmarken kann. Doch nur weil diese Industrien ein wirtschaftliches Interesse an der Ablehnung dieser Theorie haben, heißt das nicht, dass ihre Einwände falsch sein müssen. Vielmehr erweist sich die Treibhaus-Theorie bei genauerer Betrachtung nicht nur ihrerseits als interessengesteuert, sondern nachweislich auch als physikalische Unmöglichkeit, weshalb sie in Wahrheit von der Mehrheit der Klimatologen abgelehnt wird.