Auf meinen Fahrten durch die Schweiz komme ich manchmal durch interessante Orte mit findigen Ortsnamen. Da fallen mir dann Wortspiele ala Michael Mittermeier ein:
"Nein, es ist kein Scherz und Du solltest nicht Lachen: Heute machen wir eine Winterthur und fahrn mit dem Zug furth. Und zwar dahin, wo ich Hinwil und Davos am schönsten ist, nämlich ins Paradies. Davon schiesse ich mindestens ein Bild. Auf jeden Fall nehme ich ein Buch mit auf den Berg. Oder ich setze mich unter den Erlen beim Brunnen in den Weingarten und werd ein paar Biere trinken und Tartar essen. Oder fliege ich doch besser nach Moskau?"
Ich ging durch den Wald und hielt bei einer Tanne, als ich das Horn hörte. Zum Schutz hielt ich mir die Ohren zu und ich überlegte, mit wie viel Watt es wohl hubt. Ich folgte den Tönen und neben einem Speicher beim Sammelplatz unter Buchen sangen die Jäger ein Ave Maria.
Aber auch geographische Spielereien gibt es:
Zum Beispiel liegt "Liebenfels" unweit entfernt von "Ammenhausen". Vielleicht waren die Männer mit den Frauen zu oft im Feld, im Hof oder im Moos – sozusagen in der Lustmühle – bis ihnen die Kräfte schwanden? Eindeutig zweideutig, odrr?
Wirklich geographisch interessant ist die Anordnung der Ortschaften "Vorderhof", "Mittlerhof" und "Hinterhof". Oder "Vorderdorf" und "Hinterdorf", sowie "Oberdorf" und "Unterdorf". "Niederdorf" und "Oberdorf" gibt es auch.
Zurück zum "Mittermeiern":
"Eine Ziegelbrücke oder Steinbrücke zu mauren, kann manchmal hard und miess sein. Den Stein zum Hütten–Bauen holt man mit Winden, die an Planken befestig sind, aus dem Stollen. Und wo steht dein Hüsli?"
"Wolfgang, ich zeige Dir die Kehrsiten. Denn es kommt auf den Thon an! Und bohre nicht immer in deinem Rotzloch. Sonst sind die Medel Allweg!"
"Basel spielte heute gegen Schaffhausen und erreichte nur ein Remis."
"Und wer hat gewonnen?"
Ein Schüttelreim:
"Egg, Speck, Dreck und Weggis!"
Nein, ich komme nicht aus Schalkhausen….. 🙂