15.10.2026 – Wenger Patriot: Räder auswechseln

15. Oktober 2026

Bei meinem Wenger Patriot Laptop-Koffer sind bei den Rädern der Gummi ab. Kein Wunder. Den Laptop-Koffer habe ich schon 20 Jahre. Und er lebt immer noch.

Das Set läuft unter der Herstellernummer 611656 (Wenger Patriot Kit Black) und beinhaltet zwei originale, leicht laufende Rollen sowie die passenden Schraubachsen.

Und es hat eine Anleitung, wie man die Räder wechselt bei Youtube!

Da die Rollengehäuse beim Wenger Patriot und Granada fest verbaut sind, gibt es zwei verschiedene Wege, um an die Achse zu gelangen.

🛠️ Bildlich erklärte Schritt-für-Schritt-Anleitung

Hier ist der Ablauf für den sauberen Austausch von innen, wie er in den Wenger-Reparaturvideos angewendet wird:

Schritt Beschreibung Werkzeug
1. Fach öffnen Öffnen Sie das Hauptfach des Koffers und suchen Sie am Boden den Wartungs-Reißverschluss (oft ohne Schiebergriff, lässt sich mit einer Büroklammer öffnen). Büroklammer
2. Abdeckung lösen Unter dem Stofffutter kommt eine Kunststoffabdeckung zum Vorschein, die mit kleinen Kreuzschlitzschrauben fixiert ist. Drehen Sie diese heraus, um das Radgehäuse freizulegen. Kreuzschraubendreher
3. Achse trennen Die Werkseitige Niete hält das Rad. Trennen Sie den Nietkopf entweder vorsichtig mit einem Metallbohrer oder sägen Sie den Bolzen von außen durch den kleinen Spalt neben dem Rad durch. Eisensäge oder Bohrmaschine
4. Altes Rad entfernen Ziehen Sie die Reste der alten Achse, die Unterlegscheiben und das abgenutzte Rad aus dem Gehäuse heraus. Zange
5. Neues Rad einbauen Schieben Sie die neue Schraubachse von innen oder außen durch. Platzieren Sie Unterlegscheiben links und rechts neben dem neuen Rad, damit es zentriert läuft. Neues Rollen-Set
6. Fixieren Kontern Sie die Schraube mit den meist beiliegenden Innensechskantschlüsseln (Inbus). Tipp: Nutzen Sie flüssige Schraubensicherung (z. B. Loctite), damit sich die Achse beim Rollen nicht von alleine aufdreht. Inbusschlüssel

Danach schrauben Sie die innere Plastikabdeckung einfach wieder fest und schließen das Innenfutter. Der Koffer rollt danach wieder wie am ersten Tag. V


14.10.2026 – Ab nach Heidelberg zur „KNX TCC 2026“

14. Oktober 2026

Kaum da. Schon wieder weg. Gestern – am Tag nach der Rückkehr nach Winterthur – hiess es: Klamotten waschen, zum Doc wegen „Anti-Katzen-Spritze“, zum Optiker wegen neuer Brille, Klamotten packen, Mails beantworten, früher ins Bett, weil früh raus!

Heute um 8:30 Uhr ging es auf den Highway. Zuerst nach Konstanz zur Post, Packerl abholen, Brezen und Kaffee fassen. Und dann Richtung Stuttgart mit Ziel Heidelberg.

Vom 14.-16.10.2026 treffen wir (KNX Ausbilder) uns dort zum KNX TCC (TrainingCenterConference). Heute um 13 Uhr startet die Dokumentationsgruppe. Mein Part war in den letzten Monaten die Erarbeitung der neuen standardisierten KNX Schulungsunterlagen zum Thema „KNX Secure“. Morgen und Übermorgen kommen dann alle „KNX Tutoren International“, wie sie sich korrekt nennen, zur Konferenz dazu.

Um 16 Uhr endete der erste Teil. Ich checkte im Hotel „Neu-Heidelberg“ ein, was sich etwas seltsam abspielte, und bezog mein Zimmer im Appartmenthaus. Nicht im Hotel selbst, was 500 Meter entfernt liegt.

Dann suchte ich für das Navi ein Parkhaus in der Innenstadt von Heidelberg und fand eines in der Poststrasse. Von dort aus wanderte ich hinunter zum Neckar und auf der sonnigen gegenüberliegenden Seite zur „Alten Brücke Heidelberg„. Nicht ohne Fotos von der Altstadt und dem Schloss zu schießen.

Dann wanderte ich über die „Alte Brücke“ und durch das Stadttor in die Altstadt und besuchte die Heiliggeistkirche auf ein Kerzlein für Mam. Dann drehte ich eine Runde um die Kirche, um wieder auf der Brücke zu landen. Ich war allerdings zu früh dran für den Sonnenuntergang.

Deshalb kehrte ich auf einen Café con Leche im „Case del Caffe“ ein. Kurz vor Sonnenuntergang verließ ich das Lokal und wanderte die paar Meter zur Brücke, um eben diesen Sonnenuntergang zu fotografieren.

„Another fckng beautiful Sunset“! Danach fiel die Temperatur merklich und ich machte mich auf den Weg zu „Vetter’s Brauhaus“ – unserem Treffpunkt zum Abendessen um 19 Uhr. Doch ich traf ein paar Kollegen auf der Brücke. So gingen wir zusammen in das Restaurant unweit der Brücke.

Es gab für mich alkoholfreies Bier und einen Fisch mit Kartoffeln. Danach teilte ich mir mit (Super-) Mario einen Kaiserschmarrn. Sehr lecker alles. Anfänglich war es sehr laut im Restaurant. Aber nachdem die meisten gegessen hatten, wurde es besser und man konnte sich einigermaßen unterhalten.

Gegen 21:30 Uhr verließen Stephan, Axel und ich als letzte der Gruppe das Restaurant und gingen durch die durch studentische Vergnüglichkeiten immer noch belebte Altstadt. Auf dem Weg zum Parkhaus traf ich noch auf meine Italienischen Kollegen rund um Diego und Renato! Diego traf ich vorher zuletzt am „Weekend am Lago Maggiore„. Morgen wird es sehr cool alle internationalen KNX Tutoren zu treffen.


13.10.2026 – Gewicht reduzieren: Nach Teneriffa

13. Oktober 2026

Nach meinem Arbeitsurlaub auf Teneriffa war ich natürlich gespannt, wie sich mein Ess erhalten auf mein Gewicht ausgewirkt hatte. Ich war ja auf einer Hochzeit mit sehr guter Verpflegung und sogar Kuchen. Dann genoss ich Tapas ohne Ende am Geburtstag von Nuria.

„Gemerkt“ hatte ich schon, dass es mehr sein müsste. Aber ich bewegte mich auch wesentlich mehr. Schliesslich lief ich in Puerto und auch sonst viel mehr, als Zuhause in Rickenbach. Aber der Schwerpunkt bei der Ernährung lag für mich klar bei Vegetarisch und natürlich Fisch in allen Formen und Farben. Was auf Teneriffa natürlich leicht ist.

Die letzten 3 Wochen auf Teneriffa habe ich eigenich nicht so direkt auf mein Gewicht geachtet. Als Lieblingsessen kristallisierte sich diesmal „Tortilla mit Salat“ heraus. Dieses nahm ich gerne als „Spätstück“ oder auch sonst, wenn sich eine Gelegenheit bot. Auch war mal ein Stück Apfelkuchen drin. Oder ein Croissant mit Schinken und Käse. Lecker!

Und ich blieb bei alkoholfreien zuckerlosen Getränken. Speziell am Abend trank ich ausschliesslich Alkoholfreies Bier. Dieses gibt es in Spanien mittlerweile von vielen Marken. Nicht nur die auf der Insel ansässige Marke „Dorada“ führt zwei Varianten („Tostada“ für Dunkles), auch von „Mahou“ oder „Estrelle“. Nur einmal gab es einen Pina Colada im „Elements“.

Der Salat danach!

So befürchtete ich eigentlich die 60er-Marke durchbrochen zu haben. Und ich stellte mich heute in der Früh nach dem Duschen mit einem mulmigen Gefühl auf die Waage. Überrascht stellte ich fest, dass ich trotz der „Fresserei“.

Vor der Abreise hatte ich im Schnitt 58,9 Kilo. Jetzt tatsächlich nur 500 Gramm  aufgelegt. Das ist aber auch über ein Pfund Butter auf den Rippen. Ziel ist es nun in den nächsten Wochen wieder an die 58er Marke zu kommen. Ich hin ja sogar 2x kurz gelaufen in Puerto.

Mal sehen, ob ich wieder „mehr Sport und Bewegung“ in meinen Tagesablauf einbauen kann. Vor Teneriffa ging ich ja recht oft in die Badi Rickenbach mit meinem „Winti-Sommerpass“. Ich denke nun daran neben der Ernährung auch wieder mit dem Laufen anzufangen. Aber ganz langsam! 🫣


13.10.2026 – Als die Kanaren aus Armut auswanderten

13. Oktober 2026

An die grosse Auswanderungswelle erinnert heute das Monument „Mirador del Emigranten“ mit Blick auf die dereinst vom Vulkanausbruch verschüttet Bucht von Garachico. Die Figur trägt einen Koffer, wo das Herz sonst sitzt ist ein grosses Loch. Dieses symbolisiert das auf der Insel zurückgebliebene Herz.

KANAREN EINST UND JETZT
„SO DUMM WIE EIN INSELBEWOHNER“ – DIE VERGESSENE SEITE DER KANARISCHEN AUSWANDERUNG

Heute gelten die Kanaren als Urlaubsparadies. Doch über Jahrhunderte waren Armut, Dürren und fehlende Zukunftsperspektiven für viele Inselbewohner bittere Realität. Hunderttausende suchten ihr Glück jenseits des Atlantiks, vor allem in Kuba, Venezuela und Uruguay.

Wir kennen die Geschichten der Indianos, jener Auswanderer, die wohlhabend zurückkehrten und prächtige Häuser errichteten. Doch für viele andere verlief die Geschichte ganz anders.

ALS KANARIER MENSCHEN ZWEITER KLASSE WAREN

In Kuba wurden kanarische Einwanderer mit abwertenden Redewendungen wie «Eres más bruto que un isleño» verspottet. Man hielt sie für ungebildete, sture Bauern. In Teilen der Karibik bezeichnete man sie als blancos de orilla – Weisse am Rande der Gesellschaft.

Viele arbeiteten unter härtesten Bedingungen auf Tabak- und Zuckerrohrplantagen. Im 19. Jahrhundert gerieten Auswanderer durch sogenannte Contratas, Arbeitsverträge zur Finanzierung ihrer Überfahrt, in jahrelange Abhängigkeit von Plantagenbesitzern.

MIT GEISTERSCHIFFEN NACH VENEZUELA

Nach dem Spanischen Bürgerkrieg flohen erneut Tausende Kanarier vor Armut und Perspektivlosigkeit. Zwischen 1948 und 1951 überquerten viele auf kleinen, überfüllten Segelschiffen heimlich den Atlantik.

Diese Veleros Fantasma, Geisterschiffe, waren häufig kaum seetüchtig. Die Überfahrt dauerte Wochen. Wer Venezuela erreichte, musste mit Festnahme und Internierung rechnen.

EINE GESCHICHTE, DIE WIR NICHT VERGESSEN SOLLTEN

Die kanarische Auswanderung hat bis heute tiefe Spuren hinterlassen. Venezuela wird auf den Inseln nicht zufällig als die «achte Insel» bezeichnet.

Und die Geschichte erinnert uns an etwas, das angesichts der heutigen Flüchtlingsboote leicht vergessen geht:

Vor nicht allzu langer Zeit waren es die Kanarier, die auf überfüllten Booten den Atlantik überquerten, weil sie in ihrer Heimat keine Zukunft mehr sahen.

Link zur ganzen Geschichte: https://tenerifeessential.com/2026/10/11/er-ist-so-stur-wie-ein-inselbewohner-die-vergessene-seite-der-kanarischen/


12.10.2026 – ARTE: Der Spanische Nationalfeiertag

12. Oktober 2026

Heute war es in Puerto de la Cruz sehr ruhig. Sonst höre ich ab etwa 7 Uhr den Verkehr vom Balkon her. Auch auf der Autobahn TF-5 Norte und TF-1 Sud war um 10 Uhr sehr wenig los. Und erst recht bei der Sicherheitskontrolle am Flughafen. Ich war fast ganz alleine, als ich meine Laptops und die sonstige Technik auf 5 Trays verteilte. Klar, es ist Nationalfeiertag!

Deshalb flogen wir auch nicht, wie sonst, Marrokko entlang über Lissabon, Madrid und Südfrankreich, sondern einen grossen Bogen um Spanien, weil die Fluglotsen Pause machten für einen Tag.

Wir flogen an Portugal vorbei und bogen bei Paris scharf rechts ab Richtung Basel und Zürich. Trotzdem dauerte es nur 4:15 h für 3060 Kilometer.

Der Tag erinnert an den 12. Oktober 1492, an dem Christoph Kolumbus im Auftrag der spanischen Krone in Amerika an Land ging (die Ankunft auf den Bahamas).

Der Feiertag soll die historischen, sprachlichen und kulturellen Verbindungen zwischen Spanien und der gesamten spanischsprachigen Welt (Iberoamerika) betonen.

Das Datum fällt zudem mit dem Fest der Virgen del Pilar (Maria Pilar) zusammen, der Schutzpatronin von Spanien und insbesondere der Stadt Saragossa.

Im ganzen Land gibt es regionale Feiern, Musik und traditionelle Tänze.

Der Tag ist nicht unumstritten. In Teilen Lateinamerikas und auch in Spanien wird kritisch an die dunklen Seiten der Kolonisierung und das Leid der indigenen Bevölkerung erinnert.


12.10.2026 – ¡Hasta la vista, Tenerife!

12. Oktober 2026

¡Hasta la vista, amigos míos! ¡Hasta la vista, Tenerife! ¡Nos vemos pronto!

Jedes Mal! Aber wirklich jedes Mal verabschiedet mich der Teide mit blauem Himmel! Jedes Mal sehe ich den höchsten Berg Spaniens im Rückspiegel, wenn ich über die TF-5 rauf nach El Sauzal Richtung Flughafen fahre. Die Tage vorher war es bewölkt über Puerto de la Cruz. Aber schön warm bei 21 bis 24 Grad genau richtig.

Und oft regnet es dann oben bei La Laguna auf etwa 800 Metern. Hier staut sich die feuchte Luft, bildet Wolken und regnet ab. Auch deshalb wurde der neue Flughafen im Süden gebaut. Dort hat es immer Sonne.

Sonne, wie man hier sehr schön „auf der anderen Seite“ im Süden bei Candelaria sieht.

Bei Fasnia tanke ich den Mietwagen auf, nehme einen Kaffee mit und fahre die letzten Kilometer zum Airport TFS. Ob man hier gerade mein Häuschen baut? 😎👍 Träumen darf man ja.

Eine Stunde später sitze ich bereits im Flieger. Die A340-300 Maschinen sind zwar schon 23 Jahre alt, Edelweiß hatte diese von der 2001 gegroundeten „Swiss“ übernommen, die Inneneinrichtung wurde aber 2018 komplett erneuert. Neue Sitze mit mehr Komfort und ein in die Rücklehnen integriertes Infotainmentsystem mit Touchbedienung.

Da die Maschine gerade aufgetankt wird, erinnert die Stewardess per Durchsage die Fluggäste daran, dass es sich bei dem heutigen Flug um einen „Nichtraucherflug“ handelt. Verdammt! Jetzt wollte ich gerade auf die Terrasse raus und eine anzünden. Dabei rauche ich ja gar nicht mehr 🫣😁

Es sind ja nur 3060 Kilometer bzw. Viereinhalb Stunden Flug. Das halte ich aus. 💪

Nach 4:30 h stand ich bereits am Gepäckband.

Leider hat es im Durchschnitt 10 Grad weniger und auch 90 Minuten weniger Sonnestunden.


11.10.2026 – Bajamar: Nuria’s Geburtstag

12. Oktober 2026

… und „Das letzte Bad im Meer“. Heute ging es nach Bajamar. Nuria – die nette Sängerin von unserem Projekt „Los de La Guapa“ – hatte runden Geburtstag. Dazu kamen die engsten Freunde. Die Familie – die Mama, 7 Schwestern und 2 Brüder – lebt bei Madrid.

Auf dem Weg nach Bajamar, kam ich am Markt in Tacoronte vorbei. Dort kaufte ich einen Strauss frische rote Rosen und nahm zur Stärkung im Café de Mercadillo einen Café con Leche. Von der Küche her wurden leckere traditionelle Speisen an mir vorbeigetragen. Hier muss ich mal mit Milan und Holger im Winter zum Ausprobieren hinfahren. Merken!

Pünktlich traf ich in Tejita ein und fand sogar das Haus, in dem Nuria wohnt.

Es hatten sich Freunde und Kollegen von Nuria eingefunden. Nuria hatte typische Tapas vorbereitet. Es gab Schinken&Käse, Croquetes und Tortilla. Dazu Wein, Wasser, Kaffee. Eine kleine feine Runde. Sowohl Rafael, wie auch José hatten ihre Instrumente mitgenommen. Und so gaben beide zusammen mit Nuria ein kleines Konzert. Auch ein paar unsere Songs vom Musikprojekt „Los de La Guapa“ konnten die Freunde teils zum ersten amal hören.

Kurz nach 18:30 Uhr verließen wir die Party und fuhr mit Lykke nach Bajamar mit dem Ziel einen guten Kaffee und das Meer nochmal zu sehen. Ich hatte glücklicherweise meine Badesachen noch im Auto und so sprang ich noch ein letztes Mal in die Piscina Natural von Bajamar.

Danach nahmen wir einen Café con Leche im Café gegenüber der Piscina. Gegen 19:45 Uhr ging die Sonne farbenfroh unter. Lykke und ich schossen tolle Fotos und genossen den Sonnenuntergang.

Dann ging es zurück nach Puerto de la Cruz und in den letzten Abend hinein.


11.10.2026 – Puerto de la Cruz: Busstation Abriss finanziert

11. Oktober 2026

PUERTO DE LA CRUZ FINANZIERT ABRISS DER ALTEN BUSSTATION

​Endlich geht es der alten Estación de Guaguas in der Calle El Pozo an den Kragen! Busstation-Ruine adieu – seit 2008 stand der baufällige Komplex im Herzen der Stadt nun schon wegen struktureller Mängel brach. Jetzt macht die Stadtverwaltung Nägel mit Köpfen!

​5,6 Millionen Euro komplett aus eigener Tasche
​Das von Gesplan ausgearbeitete Abbruchprojekt hat es in sich: 5,6 Millionen Euro kostet der Rückbau mitten im dicht bebauten Zentrum. Da die eingeplanten 1,5 Millionen Euro vom Gobierno de Canarias ausblieben, hat der Stadtrat kurzerhand beschlossen, die Summe vollständig selbst zu finanzieren, um die Ausschreibung endlich zu starten!

​Das entsteht auf dem 15.000 m² Areal:
​Parkhaus mit 900 Stellplätzen auf 4 Ebenen
​Moderne Gebäude für öffentliche und private Nutzung.

Großer öffentlicher Platz als neuer grüner Treffpunkt im Stadtkern.
Der Abbruch soll noch in dieser Mandatsperiode starten. Ein riesiger Schritt für die Stadtentwicklung und ein echter Gewinn für Puerto de la Cruz! 🎉✨
#PuertoDeLaCruz #Teneriffa #Guaguas #Tenerife #Infraestructuras #Canarias #Urbanismo #Revitalisierung


11.10.2026 – Kanaren: Fake-Sneaker?

11. Oktober 2026

Vor 100 Jahren hatte ich ja schon mal so einen Fall: In einem Shoppingcenter auf Mallorca kaufte ich Adidas-Turnschuhe in einem Markenshop, der auch in der Schweiz bekannt ist. Nach einmal anziehen muffelten die Schuhe nach Chemie und zeigten erste Auflösungserscheinungen.

ARD Marktcheck auf der Suche nach Fake-Fabriken

Dann checkte ich die Schuhe im Web und entdeckte, dass es sich um Fake-Sneaker handeln müsste. Ich brachte die Schuhe zurück und wollte diese umtauschen. Und bekam im Laden richtig Ärger. Danach warf ich die Schuhe beim Rausgehen in den Müll.

Seitdem kaufe ich in der bekannten Sport-Ausstatter-Kette rein gar nix mehr ein. Und ich schaue seitdem ganz genau auf die Merkmale und die Verarbeitung.

Man muss also nicht aus China bestellen oder in Istanbul einkaufen gehen (wie im Videobeintrag oben), um Fake-Ware zu bekommen. Manchmal fliegt man einfach in den Urlaub.

Heute war ich mit Lykke im „La Villa“ um ein Geburtstagsgeschenk für Nuria zu besorgen. Während Lykke in Bekleidungsgeschäften unterwegs war, sah ich mich bei den Turnschuhen um.

Bei den folgenden Fotos kann ich oder auch die KI nicht auf Anhieb nachweisen, ob es sich um Fake-Ware aus dem Fachhandel handelt. Es könnte auch B-Wäre sein. Wer weiss. Aber kaufen würde ich die Schuhe nicht.

Abschnitte waren auch bei meinen Schuhen damals auf Mallorca zu sehen. Ausgefranste Abschnitte, anstatt Bördelungen. Und diese waren noch dazu unregelmäßig. Abstehende Fäden, unsaubere Nähte, Flecken auf den Bändern, seltsame Stanzungen. Das macht mich stutzig. Aber ich bin kein Spezialist.

Die Ware wird zu regulären oft speziell reduzierten Preisen verkauft. Nicht an mich.


10.10.2026 – Español para Correr-un-Camino

10. Oktober 2026

„Tómate una Cerveza“ hat nix mit Tomaten oder gar mit Bier aus Tomaten zu tun. Es heisst einfach: „Nimm ein Bier!“

Tómate una Cerveza