Auf dem Weg von Landau zurück nach Hause musste ich kurz anhalten, weil rechts von mir die Sonne spektakulär feuerrot unterging und die Reflektionen in den dünnen Wolken ein grandioses Farbspektakel ablieferten.


Auf dem Weg von Landau zurück nach Hause musste ich kurz anhalten, weil rechts von mir die Sonne spektakulär feuerrot unterging und die Reflektionen in den dünnen Wolken ein grandioses Farbspektakel ablieferten.


Aus dünnen Zelluloid- und Nylonplatten entstehen in Walters Keller seine „Spielblättla“, die in der Welt des Rock’n’Roll unverzichtbar sind. Seine Produkte spielen Gitarristen und Bassisten auf allen Kontinenten. Außerdem hat er Kontakt zu Sammlern, die aus aller Welt schreiben.
Der größte Auftrag: 150.000 Plektren für Eric Clapton, geprägt Tag und Nacht. Außerdem kennt sich Walter mit der Herstellung von Kolophonium aus Pinienharz aus. Im Bubenreuther Symphonieorchester werden Bratschen und Geigen mit genau diesem Kolophonium zum Klingen gebracht. Zwischen Stolz, Tradition und Nachwuchssorgen im Instrumentenbau zeigt Bubenreuth, warum dieser Ort für Musikgeschichte steht.
Ein Film von Markus Dörnberger
Heute reiste ich zur Generalversammlung der KNX Professionals nach Landau in der Pfalz an. Nach dem Einchecken im Hotel trafen wir uns „beim Griechen“ in der Stadt. Wir liefen zu Fuss dorthin. Als wir an einer Ampel standen, fielen mir in einem Wappen über der Tür des Amtsgerichts die Bayerischen Hoheitszeichen auf: Bayerische Krone, Bayerische Löwen und die Bayerische Raute weiss/blau. Ja, die Pfalz gehörte mal zu Bayern.



Am 1. Mai 1816 ließ König Maximilian I. Joseph (1756-1825, reg. 1799-1825) nach langem Zögern und unter kräftigem Druck Österreichs das Bayern von den Großmächten auf dem Wiener Kongreß zugedachte Territorium links des Rheins in Besitz nehmen. Es hatte vor den Revolutionskriegen nur zum Teil zur Kurpfalz gehört, umfasste gut 5.900 qkm und zählte etwas mehr als 400.000, zu knapp drei Fünfteln evangelische Einwohner. Kreishauptstadt wurde Speyer. Zunächst hieß die Region amtlich Rheinkreis, ab 1. Januar 1838 Pfalz.
Hierzu existiert eine „Besitzergreifungsurkunde“ von König Max I. Josephs von Bayern für die Pfalz vom 30. April 1816. (Historisches Museum der Pfalz, Inventar-Nr. HM_0_02116)
Die Amtliche Gründung der Oberpfalz (1837): Im 19. Jahrhundert wurde das bayerische Staatsgebiet neu eingeteilt. Dabei erhielt der bis dahin bestehende „Regenkreis“ am 29. November 1837 offiziell den Namen Oberpfalz und Regensburg (woraus die heutige Oberpfalz hervorging).
Hierzu die „Königliche Verordnung zur Umbenennung der bayerischen Kreise„. (Aus: Amts- und Intelligenzblatt des Königlich Bayerischen Rheinkreises, 6. Dezember 1837) und als moderner Regierungsbezirk besteht sie in ihrer heutigen Form seit einer königlichen Verordnung vom 29. November 1837 durch König Ludwig I.
Seit wann gibt es den Namen „Oberpfalz“? Historischer Ursprung (ab 1329): Der Name leitet sich von der historischen Zugehörigkeit zur Pfalzgrafschaft bei Rhein (der Kurpfalz) ab. Der vom Rhein aus weiter östlich gelegene, bergige Teil des wittelsbachischen Besitzes wurde zur Unterscheidung „Obere Pfalz“ (später Oberpfalz) genannt.
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